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Winterpflege für Hundepfoten: Schutz vor Streusalz und Kälte

Aktualisiert: 1. Feb.

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt eine besondere Jahreszeit – nicht nur für uns, sondern auch für unsere vierbeinigen Freunde. Der Winter bringt viele Freuden, aber auch Herausforderungen mit sich, besonders wenn es um die Pflege der Hundepfoten geht.


Schnee, Eis und insbesondere Streusalz auf den Straßen können die empfindlichen Pfoten unserer Hunde stark belasten. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, wie du die Pfoten deines treuen Begleiters während der kalten Monate optimal schützen und pflegen kannst, damit ihr beide die Winterzeit unbeschwert genießen könnt.


Gründliche Reinigung ist das A und O

Eine gründliche Reinigung der Hundepfoten nach jedem Winterspaziergang ist entscheidend, um die Pfoten deines Vierbeiners gesund zu halten. Im Winter sammeln sich schnell Schmutz, Streusalz und Eisklumpen zwischen den Zehen und Ballen an, die nicht nur unangenehm, sondern auch schädlich für die Haut sein können.


Eine sorgfältige Reinigung mit lauwarmem Wasser hilft, schädliche Rückstände zu entfernen und Hautirritationen zu vermeiden. Es ist wichtig, dabei besonders behutsam vorzugehen, um deinem Hund keine Unannehmlichkeiten zu bereiten. Eine weiche Bürste oder ein Handtuch können genutzt werden, um die Pfoten sanft zu säubern und gleichzeitig zu massieren, was die Durchblutung fördert und Risse in den Ballen vorbeugen kann. Diese regelmäßige Pflege ist ein wesentlicher Bestandteil der Winterpflege und hilft, die Pfoten deines Hundes gesund zu halten.




Pfotenbalsam für Geschmeidigkeit

Pfotenbalsam ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Winter-Pfotenpflege. Er dient dazu, die empfindlichen Ballen deines Hundes vor Kälte und Trockenheit zu schützen. Gute Pfotenbalsame enthalten natürliche Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Bienenwachs oder Kokosöl, die Feuchtigkeit spenden und die Haut beruhigen.


Sie bilden eine Schutzschicht, die die Pfoten vor Salz und rauen Oberflächen schützt, und halten sie weich und geschmeidig. Es ist wichtig, Produkte zu wählen, die sicher für Hunde sind, da sie dazu neigen, ihre Pfoten zu lecken. Regelmäßiges Auftragen hilft, Risse zu vermeiden und die Gesundheit der Pfoten zu erhalten.


DIY Pfotenbalsam: Pfotenbalsam für Geschmeidigkeit

Wenn du lieber selbst kreativ werden möchtest, kannst du deinem pelzigen Freund auch selbst gemachten Pfotenbalsam bieten. Selbstgemachter Pfotenbalsam ist eine großartige Möglichkeit, die Pfoten deines Hundes auf natürliche Weise zu schützen und zu pflegen. Hier ist ein einfaches Rezept, um deinen eigenen Pfotenbalsam herzustellen:


Zutaten:

  • 2 Esslöffel Bienenwachs

  • 2 Esslöffel Kokosöl

  • 2 Esslöffel Sheabutter

  • 1 Esslöffel Olivenöl

  • Einige Tropfen Vitamin E-Öl (als natürliches Konservierungsmittel)


Anleitung:

Schmelze das Bienenwachs, Kokosöl und Sheabutter in einem Wasserbad bei niedriger Hitze, bis sie vollständig geschmolzen sind.

Rühre das Olivenöl und einige Tropfen Vitamin E-Öl unter, um die Mischung zu bereichern.

Gieße die flüssige Mischung in kleine Behälter oder Formen und lasse sie abkühlen, bis sie fest wird.


Um den Pfotenbalsam zu verwenden, einfach eine kleine Menge zwischen den Fingern erwärmen und sanft auf die Pfoten deines Hundes auftragen. Dieses DIY-Rezept ermöglicht es dir, die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu behalten und sicherzustellen, dass keine schädlichen Chemikalien enthalten sind.


Hundeschuhe für extra Schutz

Hundeschuhe sind eine weitere Möglichkeit, die Pfoten warm zu halten. Besonders für diejenigen Fellnasen, die empfindliche Pfoten haben oder in Gebieten mit extremen Wetterbedingungen leben. Sie bieten nicht nur Schutz vor schädlichem Streusalz und eisigen Temperaturen, sondern verhindern auch das Anhaften von Schnee und Eis zwischen den Zehen, was zu Unbehagen und potenziellen Verletzungen führen kann.


Moderne Hundeschuhe sind so konzipiert, dass sie bequem sitzen und dennoch ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. Es ist wichtig, die richtige Größe und Passform für deinen Hund zu wählen, um optimalen Schutz und Komfort zu gewährleisten. Hochwertige Hundeschuhe sind strapazierfähig, rutschfest und leicht anzuziehen, sodass sie für eine Vielzahl von Outdoor-Aktivitäten geeignet sind.


Wie man Hunde an ihre neuen Winterschuhe gewöhnt

Wenn dein Hund die Hundeschuhe zunächst nicht mag, ist Geduld gefragt. Beginne mit kurzen Tragephasen im Haus, damit sich dein Hund an das Gefühl gewöhnt. Belohne ihn zum Beispiel mit Sticks & Happen für das Tragen der Schuhe, um eine positive Verknüpfung herzustellen.


Manche Hunde benötigen mehr Zeit, um sich an die Schuhe zu gewöhnen, also sei geduldig und konsequent. Es kann auch hilfreich sein, unterschiedliche Modelle auszuprobieren, um die bequemste Option für deinen Hund zu finden.




Zusätzliche Pflegetipps

Neben der regelmäßigen Reinigung und dem Einsatz von Pfotenbalsam und Hundeschuhen sollte dein Hund schlicht nicht zu oft auf kaltem oder gefrorenem Boden verbringt. Hier solltest Du die Outdoor-Zeit begrenzen, um Erfrierungen zu vermeiden.


Überprüfe die Pfoten deines Hundes regelmäßig auf Risse, Verletzungen oder Fremdkörper zwischen den Zehen. Falls nötig, können kleine Verletzungen mit einer sanften, hundefreundlichen Salbe behandelt werden.


Auch das Hundefell zwischen den Zehen sollte regelmäßig getrimmt werden, um das Ansammeln von Eis und Schnee zu verhindern.


Gesunde Nahrung, gesunde Pfoten

Die Ernährung deines Hundes hat einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit seiner Pfoten, insbesondere im Winter. Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch oder Fischöl, Leinsamen und manchen Hundefuttersorten enthalten sind, sind wesentlich für die Hautgesundheit. Sie fördern die Elastizität und können helfen, rissige Ballen zu verhindern.


Zusätzlich können natürliches Kauartikel, die reich an Nährstoffen sind, die Pfotenpflege unterstützen. Es ist wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, die nicht nur den allgemeinen Nährstoffbedarf deines Hundes deckt, sondern auch spezielle Bedürfnisse wie die Pfotenpflege berücksichtigt.


Fazit

Die Pflege der Hundepfoten solltest du nicht vernachlässigen. Durch gründliche Reinigung, die regelmäßige Anwendung von Pfotenbalsam und die Verwendung von Hundeschuhen kannst du die Pfoten deines Hundes vor den widrigen Bedingungen schützen. Zusätzlich ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Omega-Fettsäuren zu achten, um die Ballen zu stärken und die Hautgesundheit zu fördern. Denke daran, die Pflege auf die individuellen Bedürfnisse deines Hundes abzustimmen und seine Pfoten regelmäßig zu inspizieren. So kann dein Hund die Wintermonate in vollen Zügen genießen und gesunde Pfoten behalten.

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