Beim Hund Zähne putzen – Was muss man beachten?

Auch bei Hunden zählt die Zahnpflege zum Gesundheitsprogramm. Doch wie oft müssen seine Zähne geputzt werden und welche Methoden haben sich bewährt? Wir klären es!


Warum Hunden Zähne putzen?

Zähneputzen hilft, die Speisereste von den Zähnen zu entfernen, die sich zusammen mit dem Speichel als Biofilm oder Plaque auf den Zähnen abgesetzt haben. Diese Beläge scheiden eine Säure aus, die die Zahnsubstanz dauerhaft angreift, indem es den Hundezähnen Mineralien entzieht. Dadurch werden die Zähne porös und die Karies hat leichtes Spiel. Dass das schmerzhaft ist, weiß wohl jedes Kind. Damit dein Vierbeiner nicht leiden muss, braucht er Zahnpflege.







Wie oft müssen seine Zähne geputzt werden?

Idealerweise sollte dies täglich geschehen, da sich Zahnbelag bereits nach drei Tagen verfestigen kann. Dieser kann dann oft nur noch professionell vom Tierarzt entfernt werden.


Kann man Hunden mit normaler Zahnpasta die Zähne putzen?

Generell ist das möglich, doch viele Hunde lieben nicht den frischen Pfefferminzgeschmack und auch die Fluoride sind nicht gesund für den Vierbeiner. Außerdem enthalten Hundezahnpasta vermehrt Enzyme, die ganz gezielt auf den Stoffwechsel vom Hund wirken sollen.


Die beste (und leckerste) Lösung

Wer seinem Hund die Akzeptanz der Zahnpasta erleichtern will und Gutes tun will, greift deshalb besser zur Hundezahnpasta. Denn Zahncremes für Hunde punkten auch mit hundefreundlichen Geschmacksrichtungen wie Leber, Hühnchen oder Fisch.


Selbstgemachte Hundezahnpasta


  • 200 g Kokosöl gemischt mit 1/4 Teelöffel Petersilie & 1/2 Teelöffel Kurkuma

  • Kokosöl mit 1 Esslöffel getrocknete Pfefferminz & 1 Esslöffel Natron

  • Schlämmkreide ist eine Alternative zur Zahnpasta, die früher auch Menschen nutzten.

Hunde müssen Zähneputzen lernen

Natürlich muss man das Putzen der Hundezähne üben, schließlich hat sich der Vierbeiner auch erst an die Prozedur zu gewöhnen. Dem Hund die Zähne zu putzen beginnt man am besten bereits im Welpenalter.

Da kann man dem verspielten Vierbeiner ganz spielerisch die Bürste ins Maul stecken. Was am Anfang nur ein nettes Spiel ist, sollte dann mit der Zeit zu einem richtigen Bürsten der Zähne führen. Mit etwas Geduld gewöhnen sich die meisten Tiere schnell daran.


Alternativen zum Zähneputzen

Kauknochen und Kauartikel bieten schmackhafte und gesunde Möglichkeiten, um die Hundezähne sauber zu bekommen. Fast von alleine. Nebenbei werden Kaumuskulatur und Zahnfleisch gestärkt und Zahnbelag abgerieben.


Fazit

Wer seinen Hund liebt, der achtet auf seine Zahngesundheit. Zahnschmerzen sind mit das schmerzhafteste, was wir kennen und das ist sicherlich auch für Hunde nicht anders. Zudem können mit der richtigen Vorsorge auch erhebliche Kosten vermieden werden. Ganz wie bei uns Menschen. Daher macht es Sinn, nicht nur etwas Geld, sondern vor allem auch Zeit in die Zahnpflege zu investieren.


Beitrag von unserem Contentpartner welpenblicke.de

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